Nasenpiercings – Stecker und Spiralen

Das Nasenpiercing zählt zu den beliebtesten Piercings. Es ist vielfältig und wird von vielen gern getragen. Dabei kann es an unterschiedlichen Stellen an der Nase und in diversen Designs getragen werden. In unserem Sortiment finden Sie verschiedene Nasenstecker für den Nasenflügel, dem sogenannten Nostril. Je nachdem, welches Modell Sie wählen, sind die Schmuckstücke an dieser Stelle eher auffällig oder dezent. Die Nostrils gelten als Vorreiter für Piercings im Gesicht.

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Designs von Nasenpiercings

In unserem Shop finden Sie allerlei Nasenpiercings in variierenden Formen. Egal ob Nasenstecker, -spirale oder -ringe – wir bieten alles. Gut zur Geltung kommen bei Steckern insbesondere Glitzer- oder Opalsteine. Bei der Wahl ist es wichtig zu wissen, wie ausgefallen Sie Ihre Piercings möchten.

Die Vielfältigen: Nasenstecker und -spiralen

Die Klassiker der Nasenpiercings sind die Nasenstecker. Die geraden Schmuckstücke zieren Ihre Nase als Kugeln oder in unterschiedlichsten Formen. Sterne, Herzen, Steine oder Blumen gehören dazu. Dabei handelt es sich um auffälligere Designs, auf die Sie auf der Straße bestimmt angesprochen werden.

Die Befestigung der Nasenstecker geschieht auf verschiedene Arten. Standardmäßig bestehen sie aus einem geraden Stab, der durch den Nasenflügel reicht. Das innere Ende ist verdickt, sodass es das Piercing fixiert. An der Außenseite befindet sich die Zierde. Eine weitere Möglichkeit sind Spiralen. An dieser Stelle sorgt ein gebogenes Ende für optimalen Halt, den der Schmuck braucht, damit er nicht verlorengeht.

Etwas Besonderes sind die Stecksysteme von Micro Labret. Dabei handelt es sich um eine Innovation, die Nasenstecker zu fixieren. Es besteht aus zwei Teilen: dem Stecker und dem Pin. Um den Stecker zu befestigen, stecken Sie den Pin zunächst nur zur Hälfte in den Stecker. Indem Sie ihn leicht nach unten biegen, rastet er anschließend ein und hält dadurch zuverlässig. Um ihn zu lösen, ziehen Sie den Pin einfach heraus.

Die Einfachen: Nasenringe oder Hoops

Die zweite Variante bei Nasenpiercings ist der Ring. Er schließt den Kreis von einer Seite des Piercinglochs bis zur anderen, indem er den Nasenflügel umrundet. Es gibt ihn in schlicht, ohne Steine oder mit ausgeprägter Verzierung. Bei manchen ist außerdem der Ring selbst gemustert oder in unterschiedlichen Stärken erhältlich.

Die Ringe schließen Sie entweder mit einem Scharnier oder indem Sie sie biegen. Drücken Sie die Enden der Ringe nach links und rechts auseinander. Vermeiden Sie es, den Ring entlang der Rundung auseinanderzuziehen, da Sie dabei Gefahr laufen, dass er seine Form verliert. Ergänzend dazu weisen einige Designs noch Kugeln auf, mit denen Sie die beiden Enden des Rings fixieren. Diese nennen sich Klemmringe. Die Varianten mit Scharnier clippen Sie einfach zusammen und entriegeln den Verschluss wieder, um das Piercing abzunehmen.

Verwendete Materialien und Farben bei Piercing-Express

Bei Nasensteckern spielt besonders in der Zeit nach dem Stechen das Material eine wichtige Rolle. Es dauert eine Weile, bis der Piercingkanal vollständig abgeheilt ist. Bis dahin ist es zwingend erforderlich, dass die Wunde keinen Kontakt mit Nickel hat. Das Material ist bekannt dafür, Allergien sowie Reizungen oder Irritationen auszulösen. Allerdings kommt es dabei auf die Abgabe von Nickel an, nicht auf den Gehalt im Material selbst.

Nasenstecker aus Titan

Als Metall mit geringem Nickelanteil ist Titan ideal für den Ersteinsatz. Mit einer Reinheit von 99 Prozent enthält es generell kaum Fremdstoffe. Das Material ist leicht und weist eine glatte Oberfläche auf. Dadurch setzen sich Bakterien nur schlecht fest, was die Reinigung erleichtert. Da es ein hartes Metall ist, behält es seine Form. Außerdem oxidiert es nicht und kann anodisiert werden. Für Nasenstecker und andere Piercings ist er bestens geeignet. Das Material löst nur sehr selten Allergien aus und gilt daher als antiallergen.

Chirurgenstahl für Nasenstecker

Anders als Titan kann Chirurgenstahl bedingt für den Ersteinsatz verwendet werden. Es handelt sich dabei um eine Eisenlegierung mit niedrigem Nickelgehalt. Da das Metall in der Legierung gebunden ist, kommt es nur bei frisch gestochenen Nasenpiercings in den Körper. Die Menge ist allerdings so gering, dass der Stahl dennoch für den Ersteinsatz freigegeben ist. Für gänzlich verheilte Kanäle ist er hingegen gut geeignet. Chirurgenstahl ist noch glatter als Titan, weist aber ein höheres Gewicht auf.

Nasenstecker aus Kunststoff

Im medizinischen Sektor findet unter anderem PTEE-Kunststoff – auch Teflon genannt – Verwendung. Die Oberfläche des Materials ist so glatt, dass nahezu keine Keime haften bleiben, was es für den Ersteinsatz prädestiniert. Das Wundsekret bleibt nicht daran kleben, außerdem ist das Material antiallergen. Gleichzeitig ist es flexibel und dadurch anpassungsfähig. Sollte der Stab des Nasensteckers einmal zu lang für Sie sein, können Sie ihn problemlos kürzen.

Beliebte Stellen für Nasenpiercings

Das sogenannte Nostril ist das mit am weitesten verbreitete Nasenpiercing. Dank dieser Tatsache ernten Sie kaum noch schiefe Blicke, da es fast überall salonfähig geworden ist. Eine zweite Variante ist das High Nostril, das mehr am Übergang zum Nasenrücken liegt. Bedenken Sie allerdings, wenn Sie sich ein solches Piercing stechen lassen möchten, dass viele Nerven in dem Gewebe verlaufen. Entsprechend schmerzhaft ist die Prozedur. Aufgrund seiner Verbreitung bieten wir primär Nasenstecker für das Nostril an. Aber der Nasenflügel ist nicht die einzige Stelle an der Nase, an der ein Piercing denkbar ist.

Ebenfalls beliebt – das Septum

Die Nase bietet viele Möglichkeiten, ein Piercing zu stechen. Neben dem Nostril ist das Septum sehr beliebt. Dabei handelt es sich um ein Nasenpiercing direkt unter der Nasenscheidewand. Dort befindet sich – anders als beim Nostril – nicht nur Gewebe, sondern auch Knorpel, der durchstochen wird. Beim Stechen ist daher Expertise gefragt, da es schnell schief sitzt, sollte die Nasenscheidewand uneben sein. Dafür ist diese Stelle meist wenig schmerzhaft. Aufgrund der Position zwischen den Nasenlöchern bieten sich hier Ringe an.

Vorsicht beim Bridge-Nasenpiercing

Eine weitere Möglichkeit bildet das sogenannte Bridge-Piercing. Es befindet sich zwischen den Augen und somit am Nasenrücken. Allerdings ist hohes Fachwissen des Piercers erforderlich, denn die Stelle birgt gewisse Risiken. Hier verlaufen wichtige Nerven, die bei Beschädigung fatale Folgen nach sich ziehen. Von Kopfschmerzen über Entzündungen bis hin zu geschädigten Hirnnerven kann vieles passieren. Sowohl beim Stechen als auch bei der späteren Pflege ist daher gute Kenntnis gefragt – das Piercing ist nichts für Anfänger. Dafür gibt es bei diesem Piercing zwei Varianten: das horizontale Bridge- sowie das vertikale Third-Eye-Piercing. In Kombination mit Augenbrauenpiercings lenkt es die Aufmerksamkeit auf die obere Gesichtshälfte.

Das längste Nasenpiercing – Nasallang

In gewisser Weise handelt es sich bei diesem speziellen Piercing um eine Kombination aus Nostril und Septum. Mit der Ausnahme, dass es nicht unterhalb der Nasenscheidewand verläuft, sondern durch sie hindurch. Dabei reicht es von einer Seite der Nase bis zur anderen, also durch beide Nasenflügel. Wichtig ist hierbei, dass der Piercer darauf achtet, dass die drei Stiche auf einer Höhe liegen. Am einfachsten ist es, zwei vorhandene Nasalpiercings zu einem Nasallang zu erweitern. Ansonsten dauert es lange, bis das Gewebe verheilt ist.

Nasenstecker richtig pflegen

Direkt nach dem Stechen ist ein Piercing nichts anderes als eine Wunde. Die ersten Wochen sollten Sie die Stelle regelmäßig desinfizieren und mit einer Heilsalbe eincremen. Die Dauer des Heilungsprozesses hängt vom konkreten Piercing ab. Bei einem Nostril dauert es mit bis zu vier Monaten am längsten, bis es abgeheilt ist. Um Entzündungen vorzubeugen, ist es sinnvoll, sich an einige Tipps zu halten: Verzichten Sie in der ersten Zeit auf Schwimmbäder, Saunabesuche und Make-up. Am besten vermeiden Sie außerdem, das Piercing unnötig oft zu berühren. Achten Sie darauf, dass kein Schmutz in die Wunde gelangt und kleben Sie nachts ein Pflaster darüber. Am besten verwenden Sie vom Piercer oder der Apotheke empfohlene Mittel und entfernen Sie das Nasenpiercing nur, wenn es unbedingt notwendig ist.


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